Schizoanalisi lab # Javier Toret & Valeria Graziano

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Ort: Lungomare, Rafensteinstraße 12 in Bozen Zeitraum: Dienstag 6. und Donnerstag 8. Juli 2010 Dienstag 6. Juli – erstes Treffen, bei dem in die theoretischen Grundlagen der Schizoanalyse eingefĂŒhrt wird. Donnerstag 8. Juli 2010 – zweites Treffen, bei dem in experimentellen Spielen und Übungen konkrete Arbeitsmethoden vorgestellt werden. Uhrzeit:jeweils 19:00 Uhr

Der Spanier Javier Toret bietet einen Workshop an, der sich der schizoanalytischen Praxis Felix Guattaris widmet. Die (in Italien kaum bekannte) Schizoanalyse entwickelte Guattari in den Siebziger Jahren als kritische Alternative zur traditionellen Psychologie und Psychoanalyse. In LĂ€ndern wie Spanien, Brasilien und Argentinien stellt sie heute eine bedeutende Referenz nicht nur in den „Psy“-Disziplinen dar, sondern auch fĂŒr kĂŒnstlerische AnsĂ€tze, die Körper, SubjektivitĂ€t und Verlangen erkunden. Im Workshop geht es um das ‚Verlangen‘, das beim Zusammentreffen von Körper und Objekten entsteht. Mit ‚Verlangen‘ sind dabei die Verbindungen zu disparaten Elementen der uns umgebenden RealitĂ€t gemeint – jenseits der Trennung von Körper und Bewusstsein und der Welt um uns.

Javier Toret ( Spanien) Toret ist ausgebildeter Psychologe und arbeitet als Erzieher in einem Heim fĂŒr MinderjĂ€hrige in Barcellona. Er wirkt in verschiedenen Netzwerken sozialer Bewegungen in Spanien und Europa mit, war Initiator der Plattform web n-1 und einer der MitbegrĂŒnder des mobilen Forschungszentrums „Universidad Nomada“ sowie von „Fugas“, ein Institut zur Erforschung der von Felix Guattari entwickelten schizoanalytischen Praxis.